Der UN-Klimagipfel von Durban hat ein mehrere hundert Seiten umfassendes Paket verabschiedet. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung.
Durban - Die Umweltstiftung WWF zeift sich über das Egebnis der Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban enttäuscht.
Durban - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat wenige Stunden nach Abschluss des UN-Klimagipfels den Fahrplan für einen Weltklimavertrag als großen Schritt nach vorn bezeichnet. «Das Paket von Durban ist ein großer, wegweisender Erfolg für den Klimaschutz», sagte Röttgen am Sonntag in Durban kurz vor der Rückreise nach Deutschland.
Peking - China hat die Ergebnisse der Klimakonferenz in Durban begrüßt, aber den reichen Industrieländer die Schuld für die nur langsamen Fortschritte im Klimaschutz gegeben.
Karlsruhe - Die Wirtschaftskrise und halbherzige politische Entscheidungen erschweren nach Ansicht des Karlsruher Klimaforschers Hans Schipper den Fortschritt im Klimaschutz.
Kanada schert im Kampf gegen die Klimaerwärmung aus. Der Abschied Ottawas von Kyoto scheint beschlossene Sache. Bei vielen Delegationen und Umweltverbänden auf der UN-Klimakonferenz in Durban löst das Empörung aus.
Die Meteorologen der UN sehen in den jüngsten Daten alarmierende Belege für eine rasche Erwärmung der Erde. Pakistan ist das Land, das am meisten unter dem Klimawandel leidet.
Der UN-Klimagipfel in Durban beginnt mit einem eindringlichen Aufruf des südafrikanischen Präsidenten zum entschlossenen Klimaschutz. Umweltorganisationen fordern Ergebnisse. Doch die Skepsis ist groß. Die Amerikaner dämpfen alle Erwartungen.
Vier Tage vor der Weltklimakonferenz in Durban melden sich die führenden Klimaberater der Bundesregierung zu Wort. In einer gemeinsamen Erklärung mahnen WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung), UBA (Umweltbundesamt) und SRU (Sachverständigenrat für Umweltfragen), dass man jetzt den Trend zu immer höheren CO2-Emissionen umkehren müsse. Nur mit einem rechtsverbindlichen Abkommen lasse sich der Klimawandel in den Griff bekommen.Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Erfolgsaussichten des bevorstehenden UN-Klimagipfels in Durban skeptisch. Der weltweite Klimaschutz sei in einer «ausgesprochen schwierigen und unerfreulichen Situation», sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag in der Aussprache über den Etat des Kanzleramts für 2012.
Berlin - Rund 200 Vertreter ausländischer Botschaften, der deutschen Industrie, Medien und der Zivilgesellschaft ließen sich am 11.11.2011 über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und politischen Strategien über die kommenden Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen COP 17 in Durban, Südafrika, informieren.
Von der nächsten UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban sind keine großen Sprünge zu erwarten. Es sei abzusehen, dass in Durban weder globale rechtsverbindliche Klimaschutzziele festgelegt noch das Kyoto-Protokoll verlängert werde, sagte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard bei einem Gespräch mit Journalisten in Brüssel. "Darum sagen wir, die anderen Länder müssen zumindest einem Fahrplan, einem Zeitplan zustimmen, so dass wir wissen, wann sie folgen werden", kündigte die Kommissarin an.
Kapstadt - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rechnet auf dem UN-Klimagipfel im südafrikanischen Durban mit «bescheidenen Fortschritten». Einen Durchbruch zu einem globalen Klimaschutzabkommen als Nachfolger des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls sei unrealistisch, sagte Röttgen am Freitag in Kapstadt der Nachrichtenagentur dpa nach dem letzten internationalen Vorbereitungstreffen für den Klimagipfel.
Die Schuldenkrise rückt ein anderes großes Problem der Weltgemeinschaft etwas in den Hintergrund: Die Erde erwärmt sich, Naturkatastrophen nehmen zu. Umweltminister Röttgen appelliert nun, das Problem des Klimawandels ehrgeiziger anzugehen.
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