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Flughafen Stuttgart will CO2-Emissionen um 20 Prozent reduzieren (26.07.2010)

Die Flughafengesellschaft Stuttgart (FSG) will die Kohlendioxidemissionen, die sie direkt beeinflussen kann, bis 2020 um 20 Prozent senken – auch bei dem erwarteten Verkehrswachstum, dies gab sie am Freitag (23.07.10) anlässlich der Vorstellung ihres ersten Umweltberichts bekannt.
Basisjahr ist 2009, in dem die FSG durch eigenen Energiebedarf und Kraftstoffverbrauch 21.966 Tonnen CO2 produzierte. Ein neues Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kältekopplung auf dem Flughafengelände soll die Kohlendioxidbilanz unter anderem verbessern. Es ersetzt ab 2012 das bisherige Heizwerk Nord und spart im Vergleich bis zu 80 Prozent CO2 ein.

Flughafen StuttgartInsgesamt wird dem Flughafen Stuttgart gemäß dem international anerkannten Greenhouse-Gas-Protocol für das Jahr 2009 ein CO2-Ausstoß von 270.961 Tonnen zugerechnet. Darunter fallen zum Großteil Emissionen, deren Reduzierung die FSG nur indirekt steuern kann – etwa aus dem Start- und Landevorgang des Luftverkehrs. Doch auch hier übt die Flughafengesellschaft Einfluss: Ein Koordinator für den Flugbetrieb erarbeitet jetzt gemeinsam mit Airlines, der Deutschen Flugsicherung und der Aufsichtsbehörde emissionsärmere An- und Abflugverfahren. Zudem fördert die FSG weiter Forschungsarbeiten an Brennstoffzellentechnologien in Flugzeugen. 100.000 Euro kommen im Jahr 2010 dem Projekt Antares des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik zugute.

Der Umweltbericht gibt Einblick in die Themen Lärm- und Klimaschutz, Energie- und Abfallmanagement, Grünflächen und Gewässerschutz. Kennzahlen und Umweltprogramm sollen künftig jährlich auf der Website des Flughafens aktualisiert werden, ein ausführlicher Umweltbericht alle drei Jahre erscheinen.




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