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Flora & Fauna

Welche Pflanzenarten überleben den Klimawandel? (19.04.2012)

Bild: KlimAktiv / ZügelDer Klimawandel bedroht weltweit die Artenvielfalt. Eine Formel für Trockentoleranz soll vorhersagen, welche Pflanzenarten die Erderwärmung überstehen werden.

Uralt und widerstandsfähig: Wie Gebirgspflanzen dem Klimawandel trotzen (24.02.2012)

Krummsegge Carex Curvula Bild: Schachner PDLangsam wachsende Gebirgspflanzen können extrem alt werden und haben in der Vergangenheit beträchtliche Klimaschwankungen überlebt. So erreichen Individuen der alpinen Grasart Krummsegge (Carex curvula) ein rekordverdächtiges Höchstalter von fast 5000 Jahren. Das macht Hoffnung, denn die Pflanzen mussten in diesen Jahrtausenden große Temperaturschwankungen aushalten - und überlebten trotzdem.

Extrem regional: Jederzeit frische Stadttomaten vom Dach (03.02.2012)

Trainings- und Schulungszentrum in New York Bild: Fraunhofer UMSICHTWarum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort herstellen, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt? In Deutschland gibt es rund 1200 Millionen Quadratmeter Flachdächer von Nichtwohngebäuden. Auf rund einem Viertel der Fläche könnten Kräuter- und Gemüse gedeihen. Die Pflanzen würden dann in Städten jährlich etwa 28 Mio Tonnen CO2 binden. Das entspricht 80 Prozent der CO2-Emissionen von industriellen Betrieben in Deutschland. Dort installierte Gewächshäuser können auch Abwärme und gereinigtes Abwasser des Gebäudes nutzen.

Forscher: Vegetation der Alpen durch Klimawandel stärker verändert als gedacht (09.01.2012)

Bild: Uni Wien/Harald PauliDer Klimawandel verändert großräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Nature Climate Change" veröffentlicht.

WWF: Artensterben und Waldzerstörung auch 2011 ungebremst (19.12.2011)

Bild: Wikimedia / Jerzy Strzelecki CC3.0Berlin - Die Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine zweischneidige Jahresbilanz. Während sich die Lage von Nashorn, Stör, Irawadi-Delphin und Grauwal in 2011 weiter verschlechtert habe, können Europäischer Luchs, Berggorilla und Przewalski-Wildpferd etwas optimistischer in die Zukunft blicken.

Forscher: Der Klimawandel ist ein weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen (07.10.2011)

Bild: Pixelio/Herbert BrunkenDer Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt.

Weltweit könnte fast ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten aussterben (22.08.2011)

Bild: Pixelio/tinabWie Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde herausfanden, muss die Rate des tatsächlichen Biodiversitätsverlusts möglicherweise deutlich nach oben korrigiert werden: Bis zum Jahr 2080 könnte in bestimmten Organismengruppen über 80 % der genetischen Vielfalt innerhalb von Arten verschwinden, so die Forscher in der Titelstory des Fachjournals „Nature Climate Change“.

Eisschmelze in der Arktis bedroht vor allem junge Eisbären (22.07.2011)

Eisbär Bild pixelio / tinabBerlin - Die durch den Klimawandel beschleunigte Eisschmelze in der Arktis wird einer aktuellen Studie des WWF zufolge, zu einer immer größeren Bedrohung für die Eisbären. Da die Meereisfläche aufgrund des Klimawandels immer stärker abnimmt, müssten die Tiere immer längere Strecken schwimmend zurücklegen. Dabei drohten viele durch Erschöpfung zu ertrinken.Besonders bei den Jungtieren steige durch den Verlust an stabilem Meereis die Sterblichkeitsrate.

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